Kleben - das innovative Fügeverfahren

 

Maschinenverkleidungen bzw. Gehäuse erfüllen nicht nur eine Schutzfunktion. Dem Designtrend folgend sollen sie auch durch Optik und Oberflächenqualität überzeugen. Die zur Fertigung genutzten herkömmlichen Fügeverfahren stoßen dabei an ihre Grenzen (bei thermischen Verfahren hoher Wärmeeintrag in das Bauteil und damit verbundene Gefügeveränderungen, bei mechanischen Verfahren Materialschwächung, z. B. durch Bohrungen). Kleben als innovatives Fügeverfahren gewinnt daher ständig an Bedeutung.

Einer der größten Vorteile von Klebeverbindungen ist die Multimaterialfähigkeit. Kleben ist das derzeit einzige Verfahren, mit dem sich nahezu alle Materialien und unterschiedlichste Werkstoffkombinationen gas- und flüssigkeitsdicht verbinden lassen - Metall mit Kunststoff genauso wie Aluminium mit Stahl. Insbesondere großflächige und dünnwandige Bauteile können lückenlos gefügt werden. Darüber hinaus entsteht beim Kleben kein wärmebedingter Verzug der Bauteile, die Spannungsverteilung in der Klebefuge erfolgt gleichmäßig, die Geometrie der Fügeteile wird nicht durch Bohrungen oder Kanten geschwächt.
Das Resultat: glatte, saubere Oberflächen.
Nicht zuletzt sind auch die Eigenschaften von Klebstoffen von Bedeutung. Sie werden sowohl isolierend als auch leitfähig eingesetzt und dienen zur Dichtung und zum Korrosionsschutz.

Um eine optimale Qualität zu gewährleisten, spielen die konstruktive Gestaltung der Baugruppe, die Auswahl des geeigneten Klebsystems und Klebstoffes sowie die Beanspruchung in der Praxis eine wichtige Rolle. Die Käppler & Pausch GmbH hat, in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Klebversuche durchgeführt und Systeme optimiert. Speziell geschulte Fachkräfte ermöglichen innovative Lösungen auf höchstem technischen Niveau.

Weitere Informationen: https://www.kaeppler-pausch.de/de/baugruppen/kleben